Ended Apr 20

Markus Lüpertz

Mar 24 – Apr 20, 2017

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The Galerie Michael Haas is showing 50 paintings and sculptures by Markus Lüpertz from five decades.

The exhibited works offer a cross-section of the entire multi-layered oeuvre of the 75-year-old painting star, who also works in sculpture, drawing, graphic art, poetry and music. Lüpertz made a genuine contribution to art history starting in the 1960s with his expressive “dithyrambic painting”, named after the ancient Greek cult song to the god Dionysus, along with his monumental still-lifes, “German motifs”, in the 1970s. Besides numerous works from these early phases of his work the exhibition ranges from the abstract “style paintings” of the 1970s referencing art history, to the paintings from the Parsifal series from the 1990s, and finally to his paintings and sculptures contending with the legacy of antiquity, which has intensively occupied him from 1985 to today. The presentation of monumental paintings and his color-composed bronzes provides an extensive overview of the canon of forms and motifs that Lüpertz has developed over decades, usually in groups of works, and that are the unmistakable sign of his oeuvre.

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Die Galerie Michael Haas zeigt rund 50 Gemälde und Skulpturen aus fünf Jahrzehnten von Markus Lüpertz.

„Der Inhalt ist ein Kommunikationsproblem, dem der Künstler versucht zu entgehen, denn der Betrachter muss den Inhalt des Bildes in sich selber tragen und erfinden. Der Künstler erzeugt lediglich den Defekt, die Wunde, die Krise, aus denen sich die Frage des Inhalts nachgebiert. Der Inhalt, ist er irgendwo erklärt, ist Kompromiss und nicht vom Künstler selbst verant­wortet. Er ist aber als Lüge und als Mittel verfügbar und als Leimrute möglich.“

- Markus Lüpertz, 2009

Die ausgestellten Arbeiten lesen sich wie ein Querschnitt durch das gesamte vielschichtige Werk des 75jährigen Malerstars, der auch in den Bereichen Skulptur, Zeichnung, Grafik, Dich­tung und Musik arbeitet. Einen genuinen kunsthistorischen Beitrag leistete Lüpertz ab den 1960er Jahren mit seiner ex­pressiven „dithyrambischen Malerei", benannt nach einem alt­griechi­schen Kultlied auf den Gott Dionysos, sowie mit den monumentalen Stillleben „deutscher Motive" in den 1970er Jahren. Neben zahlreichen Werken dieser frühen Werkphasen reicht die Auswahl von den abstrakten, auf die Kunstge­schichte bezug­nehmenden „Stil-Bilder“ der 1970er Jahre, bis hin zu Gemäl­den aus der Parsifal Serie, die in den 1990ern entstand, und schließlich den malerischen und bild­hauerischen Auseinander­setzun­gen mit der Antike, die ihn seit 1985 bis heute inten­siv beschäftigt.Die Präsentation von monumenta­len Gemälden und den farbig gefassten Bronze­plastiken gibt einen umfang­reichen Überblick über den Form- und Motivka­non, den Lüpertz über Jahrzehnte hinweg meist anhand von Werkgrup­pen entwi­ckelte und der unverwechsel­bar für sein Œuvre steht.

Es erscheint ein Katalog.

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