Ended

Ross Bleckner

It Used to Be

Sep 10 – Oct 19, 2025

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Capitain Petzel is pleased to present It Used to Be, Ross Bleckner's second solo exhibition with the gallery.

The title of the exhibition implies a contemplation of things past and transitory states - what lingers at the threshold between form and void, presence and absence, of what used to be. It primes us for an experience that is at once elegiac and reflective, exemplary of the artist's delicate approach to painting and the construction of images.

Bleckner often treats organic forms with an optical softness, blurring their edges until they seem to hover in light. These motifs appear as distilled essences, rather than literal studies. Plants in his work often dissolve into luminous bodies or patterned repetitions, their physical specificity replaced by an atmospheric presence. Rain, when it emerges, tends to take on the form of vertical drips, scattered droplets, or hazy veils of paint. Georgia O'Keeffe famously insisted that her floral paintings were about the flower itself, not encoded symbolism, despite widespread interpretation. Bleckner, similarly, abstracts floral forms until they become apparitions - vehicles for memory, loss, and light. He layers paint, erases, and builds surfaces that retain the ghost of form yet evoke something spectral, symbolic, and deeply emotional.

Over time, Bleckner's visual language has evolved, while remaining committed to the exploration of human vulnerability and transformation. His more recent works continue to use abstract forms and ethereal light effects to convey a sense of otherworldliness through reduced composition, where a single body hovers on a monochrome background, as in his recent Sunset paintings. In the exhibition, we encounter an array of canvases, both monumental and intimate in terms of format. This dense display of images can be seen as a cross-section of Bleckner's practice, which treats the canvas almost like a space for meditation, allowing the viewer to immerse themselves in luminous fields and reflective surfaces. Here abstraction is used to intensify emotional experience, and viewers are drawn into Bleckner's compositions, which shimmer and dissolve, much like experience itself.

Ross Bleckner emerged in the 1980s New York art scene, gaining recognition for his distinctive canvases that often incorporate repetition, blurring, and subtle layering of light and shadow. His work functions as poetic visual mourning, commemorating fleeting moments, fragility, and impermanence. To this day, he is the youngest artist to receive a retrospective at the Solomon R. Guggenheim Museum, at the age of 45. The artist's recent exhibitions include the Neues Museum Nurnberg; San Francisco Museum of Modern Art; Martin Gropius Bau, Berlin; Museo Reina Sofia, Madrid; L.A. County Museum, Los Angeles; Kunstmuseum Luzern; and Zentrum Paul Klee, Bern.

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Capitain Petzel freut sich, It Used to Be anzukündigen, Ross Bleckners zweite Einzelausstellung in der Galerie.

Der Titel der Ausstellung deutet auf eine Betrachtung vergangener Dinge und vergänglicher Zustände hin – auf das, was an der Schwelle zwischen Form und Leere, Präsenz und Abwesenheit zurückbleibt, von dem, was einmal war. Er bereitet uns auf eine Erfahrung vor, die zugleich elegisch und reflektierend ist und beispielhaft für die behutsame Herangehensweise des Künstlers an die Malerei und die Konstruktion von Bildern steht.

Bleckner behandelt organische Formen oft mit einer optischen Weichheit, indem er ihre Konturen verwischt, bis sie im Licht zu schweben scheinen. Diese Motive zeigen sich eher als destillierte Essenzen denn als eigentliche Studien. Pflanzen in seinen Werken lösen sich oft in leuchtende Körper oder musterartige Wiederholungen auf, wobei ihre physischen Eigenarten durch eine atmosphärische Präsenz verdrängt werden. Regen nimmt, wenn er auftaucht, meist die Form vertikaler Streifen, versprengter Tröpfchen oder diesiger Farbschleier an. Georgia O’Keeffe bestand einst darauf, dass es in ihren Blumenbildern um die Blume selbst ging und nicht um verschlüsselte Symbolik, trotz weit verbreiteter Interpretationen. Bleckner abstrahiert die floralen Formen, bis sie zu Erscheinungen werden – Vehikel für Erinnerung, Verlust und Licht. Er schichtet Farbe, verwischt und bildet Oberflächen, die den Geist der Form bewahren und doch etwas Flüchtiges, Symbolisches und zutiefst Emotionales hervorrufen.

Im Laufe der Zeit hat sich Bleckners Bildsprache weiterentwickelt, wobei er sich unverändert der Erforschung der menschlichen Verletzlichkeit und Transformation verschrieben hat. In seinen neueren Werken verwendet er weiterhin abstrakte Formen und ätherische Lichteffekte, um durch reduzierte Kompositionen ein Gefühl von Außerweltlichkeit zu vermitteln, etwa wenn ein einzelner Körper vor einem monochromen Hintergrund schwebt, wie in seinen jüngsten Sunset-Gemälden. In der Ausstellung begegnen wir einer Bandbreite von Leinwänden, die sowohl monumental als auch intim im Format sind. Die Präsentation kann als Querschnitt durch Bleckners Schaffen betrachtet werden, bei dem das Bild fast wie ein Raum der Meditation behandelt wird, der es dem Betrachter ermöglicht, in leuchtende Farben und reflektierende Oberflächen einzutauchen. Hier wird Abstraktion eingesetzt, um emotionale Erfahrungen zu intensivieren, die Betrachter werden in Bleckners Kompositionen hineingezogen, welche schimmern und sich auflösen, ähnlich wie die Erfahrung selbst.

Ross Bleckner erlangte in den 1980er Jahren in der New Yorker Kunstszene Bekanntheit, indem er sich mit seinen unverwechselbaren Gemälden einen Namen machte, die oft Wiederholungen, Unschärfen und subtile Schichtungen von Licht und Schatten aufweisen. Seine Werke fungieren als poetische visuelle Erinnerungen, die flüchtige Momente, Fragilität und Vergänglichkeit würdigen. Bis heute ist er mit 45 Jahren der jüngste Künstler, dem eine Retrospektive im Solomon R. Guggenheim Museum gewidmet wurde. Das Neue Museum Nürnberg, San Francisco Museum of Modern Art, der Martin-Gropius-Bau in Berlin, das Museo Reina Sofia in Madrid, L.A. County Museum Los Angeles, Kunstmuseum Luzern und das Zentrum Paul Klee in Bern zählen zu den jüngsten Ausstellungsorten des Künstlers.