Ivan Kožarić

Ended

Ivan Kožarić

Sculpture and Drawing

Apr 28 – Sep 4, 2021

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Gregor Podnar is pleased to present the second exhibition celebrating the legacy of recently deceased Croatian artist Ivan Kožarić (1921 - 2020). Renowned as a sculptor, since his artistic beginnings and until recent years, Kožarić worked in a variety of media, creating a powerful body of work that spans from permanent and temporary sculptures, installations, and urban interventions, to assemblages, proclamations, photographs, and paintings. With constant variation and transformation of his practice, Kožarić thus created an opus in which curiosity, spontaneous encounters, and change, gave form to often unexpected configurations and compelling works permeated with ambiguity and an exploratory zest.

Inspired by the modernist stylistic framework, however subtly subverting any formalist determinants, his early figurative sculptures point to Ivan Kožarić’s pursuit of a range of different expressive approaches and his search for artistic freedom, which from 1959 to 1966 coincided with his participation in the Zagreb based Gorgona group. Notably, and as early as the late 1950s, Kožarić was a pioneer of depicting the negative space of shapes with his Inner Eyes (1959) and Shape of Space (Remembering the Flood) (1964) amongst others. Even until his later years, his ongoing investigations continually examined ideas surrounding sculpture in a fascinating and intriguing way that cannot be grasped purely by thought, but can be interpreted in terms of approach. Despite modest international exposure and recognition in comparison to his peers, Julije Knifer, Mangelos (Dimitrije Bašičević), significant achievements of Kožarić's career were the retrospective exhibition Freedom Is a Rare Bird, Haus der Kunst, Munich (2013) and Documenta 11, Fridericianum, Kassel (2002).

The exhibition has been made possible with support by Stiftung Kunstfonds and Neustart Kultur.

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Gregor Podnar freut sich, die zweite Ausstellung von Ivan Kožarić (1921 - 2020) zu präsentieren, die das Vermächtnis des kürzlich verstorbenen, kroatischen Künstlers würdigt. Kožarić, der vor allem als Bildhauer bekannt ist, arbeitete seit seinen künstlerischen Anfängen bis in die letzten Jahre mit einer Vielzahl von Medien. Er schuf ein kraftvolles Oeuvre, das von permanenten und temporären Skulpturen, Installationen und urbanen Interventionen bis hin zu Assemblagen, Proklamationen, Fotografien und Gemälden reicht. Mit regelmäßiger Abwandlung und Veränderung seiner Praxis schuf Kožarić ein Werk, in dem Neugier, spontane Begegnungen und Veränderungen oft unerwartete Konstellationen und überzeugende Werke entstehen ließen, die von Mehrdeutigkeit und Erkundungslust durchdrungen sind.

Inspiriert durch den stilistischen Rahmen der Moderne, dabei jedoch jegliche formalistischen Bestimmungen subtil unterlaufend, weisen seine frühen figurativen Skulpturen auf Kožarićs Streben nach unterschiedlichen, expressiven Ansätzen und seiner Suche nach künstlerischer Freiheit hin. Von 1959 bis 1966 war er Mitglied der in Zagreb gegründeten Gruppe Gorgona. Bereits in den späten 1950er Jahren war Kožarić ein Pionier der Darstellung des negativen Raums von Formen, u.a. mit seinen Arbeiten Inner Eyes (1959) und Shape of Space (Remembering the Flood) (1964). Bis in seine späteren Jahre hinein untersuchte er immer wieder Ideen rund um die Skulptur auf eine faszinierende und verblüffende Art und Weise, die nicht rein gedanklich erfasst werden, sondern in Bezug auf die Herangehensweise interpretiert werden können.

Trotz bescheidener internationaler Aufmerksamkeit und Anerkennung im Vergleich zu anderen Mitgliedern von Gorgona wie Julije Knifer und Mangelos (Dimitrije Bašičević), waren bedeutende Erfolge in Kožarićs Karriere die retrospektive Ausstellung „Freiheit ist ein seltener Vogel“, Haus der Kunst, München (2013) und die Teilnahme an der Documenta 11, Fridericianum, Kassel (2002).

Die Ausstellung wird durch die Unterstützung der Stiftung Kunstfonds und Neustart Kultur ermöglicht.