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Natalia Stachon
They Fade Into Geography
Nov 20 – Dec 18, 2021
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Loock Gallery is glad to present They Fade Into Geography by Natalia Stachon. A not entirely unknown online encyclopedia lists the following definition of geography: "Science of distribution and interconnection of the most diverse phenomena and facts of the earth‘s surface, especially with regard to the interaction between earth and man." When Natalia Stachon turns to the phenomenon of a fade into geography, she is addressing a particularly intriguing interrelation. What conditions must be fulfilled for something (or someone) to vanish from the phenomena and circumstances of the earth‘s surface? When one fades into the other, does the entire situation change, or is it simply swallowed to the disadvantage of the one (or ones) swallowed? In search of ways to artistically survey the unknown territory, Natalia Stachon creates a ground plan at Loock consisting of only a few elements. It is a plan that does not aim at ideal statics, but at the susceptibility to failure and instability of the conditions.
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Die Loock Galerie freut sich, They Fade Into Geography von Natalia Stachon zeigen zu dürfen. Ein nicht ganz unbekanntes Onlinelexikon verzeichnet folgende Definition der Geographie: „Wissenschaft von der Verteilung und Verknüpfung der verschiedensten Erscheinungen und Sachverhalte der Erdoberfläche, besonders hinsichtlich der Wechselwirkung zwischen Erde und Mensch.“ Wenn sich Natalia Stachon dem Phänomen eines fade into geography zuwendet, so nimmt sie damit eine besonders rätselhafte Wechselwirkung in den Blick. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit etwas (oder jemand) in den Erscheinungen und Sachverhalten der Erdoberfläche verschwinden kann? Verändert sich, wenn das eine im anderen verblasst, die gesamte Situation oder wird einfach nur verschluckt zu Ungunsten des (oder der) Verschluckten? Und wer genau sind They, von denen im Titel der Ausstellung die Rede ist? Die auftauchenden Fragezeichen lassen sich nicht mit leichter Hand aus der Welt räumen. Ein „fade“ ist zu außergewöhnlich, als dass es sich mit den allzu bekannten Kategorien und Parametern der sichtbaren Welt erfassen ließe. Vor allem dann, wenn es einem Gedicht des britischen Schriftstellers Robert Graves entstammt, das im Ausstellungstitel zitiert wird. Auf der Suche nach Möglichkeiten, das unbekannte Gebiet künstlerisch zu vermessen, entwirft Natalia Stachon bei Loock einen aus wenigen Elementen bestehenden Grundriss. Es ist ein Plan, der nicht auf ideale Statik zielt, sondern auf Störanfälligkeit und Instabilität der Verhältnisse. Warum? Weil sich auf diese Weise die Chancen erhöhen, den fade into geography nicht als Ereignis endgültigen Verblassens zu erfassen, sondern als Übergang, der in Neonfarben leuchtet.