Ended
Dirk Bell & Isabel Lewis
Intim/e
Nov 25, 2021 – Feb 12, 2022
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In the exhibition Intim/e by Dirk Bell and Isabel Lewis, the artists pursue yet other approaches to questions togetherness and contemporary intimacy. Intim/e occupies both spaces of Galerie Wedding and explores forms of desirous, embodied being that are out of sync with the ordinarily linear measurements of everyday life. Hosted situations in the gallery open up the potential for collective playfulness and heightened receptivity to become strategies of resistance to the standardization, alienation, and hyper-individualization of contemporary urban life. In these gaps, discomforts, and slippages of understanding are perhaps to be found that which resists quantification and commodification, modes of being and feeling that spill over, out of time, out of historicization forming fragile and temporary alternatives within urban lives.
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In der Ausstellung Intim/e von Dirk Bell und Isabel Lewis, die am 25. November 2021 beginnt, verfolgen die Künstler*innen einen anderen Ansatz zu Fragen der Zweisamkeit und zeitgenössischen Intimität. Intim/e nimmt die beiden Räume der Galerie Wedding ein und erforscht Formen des begehrenden, verkörperten Seins, die nicht mit den üblicherweise geradlinigen Maßstäben des alltäglichen Lebens übereinstimmen. Moderierte Situationen (“hosted situations”) in der Galerie eröffnen das Potenzial für kollektives Spiel und gesteigerte Empfänglichkeit, die zu Strategien des Widerstands gegen die Standardisierung, Entfremdung und Hyper-Individualisierung des gegenwärtigen urbanen Lebens werden. In diesen Lücken, Irritationen und Entgleisungen des Verstehens findet sich vielleicht das, was sich der Quantifizierung und Kommerzialisierung widersetzt, Seins- und Gefühlsweisen, die sich ausweiten, überlaufen, aus der Zeit, aus der Geschichte heraus treten und fragile und temporäre Alternativen in unserem urbanen Leben bilden.