Ended Nov 9
Maximilian Rödel
Veils of Perception
Oct 12 – Nov 9, 2024
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"How does something new come about, and how does it affect what already exists?"
This question could stand alone as an introduction to ‘Veils of Perception’, Maximilian Rödel’s (b. 1984 in Braunschweig) first exhibition at pied-à-terre. The show features seven new paintings that challenge traditional notions of perception, inviting viewers to delve beneath the surface and explore the hidden layers of reality within Rödel’s enigmatic works.
In Veils of Perception, Rödel expands his ongoing exploration of the invisible world, offering a visual experience that probes the boundaries between the seen and the unseen. His paintings, marked by a hermetic aesthetic, withhold immediate clarity, urging viewers to look deeper and discover the inconspicuous details lying just beneath the surface. These subtle layers of meaning do not negate what we see, but influence how we understand what already exists.
The exhibition’s title, speaks to the visual obstacles Rödel places before the viewer. These veils do not obstruct but rather encourage a heightened sense of awareness, inviting us to linger and uncover hidden dimensions. His work suggests that beyond what is visibly present, there exists an unspeakable, invisible reality that can only be accessed through attentiveness and contemplation. It is in this space between the seen and unseen that the viewer is asked to engage.
"These new works are an attempt to open up a dialogue between what we see and what we sense," Rödel explains. "The veils create a pause, a moment where the eye must linger and the mind must expand to perceive the invisible layers that underlie the surface."
Maximilian Rödel’s exhibition invites the viewer to explore the edge of understanding, going beyond passive observation to actively engage with the unseen elements of his work. By embracing the challenge of looking more closely, viewers are given access to a deeper, hidden reality that exists beneath the visible.
Maximilian Rödel was born 1984 in Braunschweig; he lives and works in Berlin. After HbK Braunschweig under Walter Dawn and Hartmut Neumann, Rödel continued his studies at UdK Berlin with Thomas Zipp, and graduated as Master student of Robert Lucander in 2011.
Recently solo exhibitions have been held at Kunstverein Arnsberg and NAK Aachen. His work has been part of group exhibitions such as Documenta 15 and 13, Kassel; Kunstverein Hannover, Kunstverein Arnsberg, NAK Aachen, Freies Museum Berlin, Kunstverein Weiden and Indianapolis Museum of Contemporary Art (IMOCA), amongst others.
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„Wie entsteht etwas Neues, und wie wirkt es sich auf das Bestehende aus?“
Diese Frage könnte allein als Einleitung zu Veils of Perception, der ersten Ausstellung von Maximilian Rödel (*1984 in Braunschweig) im pied-à-terre, stehen. Die Ausstellung zeigt sieben neue Gemälde, die traditionelle Vorstellungen von Wahrnehmung in Frage stellen und den Betrachter dazu einladen, unter die Oberfläche zu blicken und die verborgenen Schichten der Realität in Rödels rätselhaften Werken zu erkunden.
In Veils of Perception erweitert Rödel seine kontinuierliche Erforschung der unsichtbaren Welt und bietet eine visuelle Erfahrung, die die Grenzen zwischen dem Gesehenen und dem Ungesehenen auslotet. Seine von einer hermetischen Ästhetik geprägten Gemälde verweigern unmittelbare Klarheit und fordern den Betrachter auf, tiefer zu blicken und die unscheinbaren Details zu entdecken, die direkt unter der Oberfläche liegen. Diese subtilen Bedeutungsebenen negieren nicht das, was wir sehen, sondern beeinflussen, wie wir das Vorhandene verstehen.
Der Titel der Ausstellung verweist auf die visuellen Hindernisse, die Rödel dem Betrachter in den Weg legt. Diese Schleier behindern nicht, sondern ermutigen vielmehr zu einem gesteigerten Bewusstsein und laden uns ein, zu verweilen und verborgene Dimensionen zu entdecken. Seine Arbeiten suggerieren, dass es jenseits des Sichtbaren eine unaussprechliche, unsichtbare Realität gibt, zu der man nur durch Achtsamkeit und Kontemplation Zugang findet. Es ist dieser Raum zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, auf den sich der Betrachter einlassen soll.
„Diese neuen Arbeiten sind ein Versuch, einen Dialog zwischen dem, was wir sehen, und dem, was wir spüren, zu eröffnen“, erklärt Rödel. „Die Schleier schaffen eine Pause, einen Moment, in dem das Auge verweilen und der Geist sich ausdehnen muss, um die unsichtbaren Schichten, die unter der Oberfläche liegen, wahrzunehmen.“
Maximilian Rödels Ausstellung lädt den Betrachter dazu ein, die Grenzen des Verstehens zu erforschen und über die passive Betrachtung hinauszugehen, um sich aktiv mit den unsichtbaren Elementen seiner Arbeit auseinanderzusetzen. Indem der Betrachter die Herausforderung annimmt, genauer hinzusehen, erhält er Zugang zu einer tieferen, verborgenen Realität, die unter dem Sichtbaren existiert.
Maximilian Rödel wurde 1984 in Braunschweig geboren; er lebt und arbeitet in Berlin. Nach der HbK Braunschweig bei Walter Dawn und Hartmut Neumann setzte Rödel sein Studium an der UdK Berlin bei Thomas Zipp fort und schloss 2011 als Meisterschüler von Robert Lucander ab.
Einzelausstellungen fanden zuletzt im Kunstverein Arnsberg und im NAK Aachen statt. Seine Arbeiten waren Teil von Gruppenausstellungen wie der Documenta 15 und 13, Kassel; Kunstverein Hannover, Kunstverein Arnsberg, NAK Aachen, Freies Museum Berlin, Kunstverein Weiden und Indianapolis Museum of Contemporary Art (IMOCA), unter anderem.









