Ended

Monika Baer

The Inside Out

Sep 8 – Oct 21, 2023

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Galerie Barbara Weiss is delighted to present an exhibition of new paintings by Monika Baer, her sixth solo exhibition at the gallery. The Inside Out comprises works painted over the last two years, which continue Baer’s more than three-decade engagement with the paradoxes and possibilities of painting.

In the seven paintings on view, the audience is faced with the topic of walls. In three works, a coat is stashed away in a niche. Both hidden and displayed, the coat is partially draped over the ledge, revealing its seams and lining. The walls below show fragments of mosaics – depictions and patterns that can be found in Naples, Munich and Basel. The other four paintings also take up the topic of surface and decor. Brick walls are depicted, displaying reliefs of animals – a crocodile, crab, snake and fish. The motifs are taken from the exterior walls of the Berlin Zoo, designed by Heinrich Harder in 1912.

The title of the exhibition, The Inside Out, offers multiple readings. The viewer is faced with a layering of surfaces, from the painted wall, to its decoration, back to the painting itself. Despite seeming to be set outdoors, the shallow pictorial space insists on the painterly activity within the rectangle, rather than pointing to any solution leading away from or beyond it. As the title implies, the paintings are brought to the threshold between exposure and containment. In depicting reliefs and mosaics, oil painting doubles as other techniques of treating or adorning a surface and uses them as stand-ins for itself. Constructed from an array of smaller pieces, the mosaic and the brick wall interrupt the illusion of wholeness and further emphasize the dense physicality of these paintings.

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Die Galerie Barbara Weiss freut sich sehr, neue Malereien von Monika Baer zu präsentieren, in ihrer sechsten Einzelausstellung in der Galerie. The Inside Out zeigt Werke, die in den letzten beiden Jahren entstanden sind und Baers über drei Jahrzehnte lange Auseinandersetzung mit den Paradoxien und Möglichkeiten der Malerei fortsetzen.

In den sieben ausgestellten Gemälden wird das Publikum mit Wänden verschiedener Art konfrontiert. In drei der Werke ist ein Mantel in einer Felsnische abgelegt. Gleichzeitig versteckt und ausgestellt, ist dieser teilweise über einen Sims drapiert, so dass seine Nähte und Futter sicht bar werden. Die Wände darunter zeigen Fragmente von Mosaiken–Darstellungen und Muster, die sich in Neapel, München und Basel befinden. Auch die anderen vier Gemälde greifen das Thema der Oberfläche und des Dekors auf. Auf Backsteinmauern sehen wir die Reliefs von Tieren–Krokodil, Krebs, Schlange und Fisch. Die Motive sind der Fassade des Berliner Zoos entnommen, die 1912 von Heinrich Harder entworfen wurde.

Der Titel der Ausstellung, The Inside Out, lässt mehrere Lesarten zu. Der Betrachter wird mit einer Überlagerung und Schichtung von Oberflächen konfrontiert, von der gemalten Mauer über ihre Verzierung zurück zur Malerei. Obwohl sich die Motive allem Anschein nach im Freien befinden, beharrt der explizit flache Bildraum auf der malerische Aktivität, die auf der Fläche stattfindet, und es wird kein Weg angeboten, der von ihm weg oder darüber hinaus führt. Wie der Titel andeutet, situieren sich die Gemälde an der Schwelle zwischen Zurschaustellung und Verbergen und die Ölmalerei übernimmt die Rolle and erer Techniken zur Bearbeitung oder Verzierung von Oberflächen, wobei diese als Stellvertreter für sich selbst aufgeführt werden. Mosaik, Relief und Ziegelmauer sind aus einer Anordnung kleinerer Teile zusammengesetzt, lassen keine Illusion einer Ganzheit zu und unterstreichen die dichte Materialität dieser Gemälde zusätzlich.