Ended Feb 12
Opening Night
Dec 11, 2022 – Feb 12, 2023
Artists: Jef Geys, Phung-Tien Phan, Sarah Rosengarten, Richard Sides
Jef Geys
Phung-Tien Phan
Sarah Rosengarten
Richard Sides
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The film Opening Night by John Cassavetes, is about the rehearsals for a play that is about to premiere on Broadway in New York. The play itself, written by a renowned playwright, revolves around the circumstances of a middle-aged woman and her difficulties coming to terms with growing older. Myrtle Gordon (Gena Rowlands), a theatre star and the protagonist, herself at the supposedly difficult age, thinks nothing of the play or the staging. On the contrary, she feels bullied, instrumentalised, exposed and put on display in the way she has to make herself available for the author‘s interpretation with her age and body. The accidental death of a young theatre enthusiast at the rehearsal venue has a traumatising effect on Myrtle and at the same time confronts her with a youthful reflection of herself. She rebels to the point where rehearsals become virtually impossible. The director and other actors use all the stops to get her back on track.
When Myrtle arrives much too late for the Broadway premiere, she is drunk to the point of passing out, but insists on going on stage. She boycotts the scenes in an anarchic manner, letting other's dialogue fall flat, and in the process making it impossible for the other actors on stage to follow the play. The production takes on grotesque forms and threatens to collapse before the audience‘s eyes. Finally, her acting partner Maurice (John Cassavetes) jumps to her side, abandons the script and joins her in the frenzy of an improvised dialogue that they develop together on stage.
—HS
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Der Film Opening Night von John Cassavetes, handelt von den Proben zu einem Theaterstück, das kurz vor seiner Premiere auf dem New Yorker Broadway steht. Das Stück, geschrieben von einer renommierten Theaterautorin, dreht sich um die Lebens- umstände einer Frau mittleren Alters und ihrer Schwierigkeiten, sich mit dem Älterwerden zurechtzufinden. Myrtle Gordon (Gena Rowlands), ein Theaterstar und die Hauptdarstelle- rin, selbst in dem vermeintlich schwierigen Alter, hält von dem Inhalt und der Inszenierung nichts. Im Gegenteil fühlt sie sich in der Weise, in der sie sich mit ihrem Alter und ihrem Körper für die Interpretation der Autorin zur Verfügung stellen muss, gegängelt, instrumen- talisiert, entblößt und zur Schau gestellt. Der Unfalltod einer jungen Theaterenthusiastin am Probenort hat eine traumatisierende Wirkung auf Myrtle und konfrontiert sie dabei zugleich mit einem jugendlichen Spiegelbild ihrer selbst. Sie rebelliert bis an den Punkt, an dem die Proben quasi unmöglich werden. Vom Regisseur und anderen Schauspielern werden alle Register gezogen, um sie wieder auf Spur zu bringen.
Als Myrtle viel zu spät zur Premiere am Broadway kommt, ist sie bis an die Grenze zur Bewusstlosigkeit betrunken, besteht aber darauf, auf die Bühne zu gehen. Sie boykottiert die Szenen in anarchischer Weise, lässt die Dialoge anderer ins Leere laufen und macht es dabei für die anderen Schauspieler auf der Bühne unmöglich, dem Stück zu entsprechen. Die Inszenierung nimmt groteske Formen an und droht vor den Augen des Publikums zu kippen. Zuletzt springt ihr Spielpartner Maurice (John Cassavetes) ihr zur Seite, verzichtet auf das Skript und begibt sich mit ihr in den Taumel eines improvisierten Dialogs, den sie gemeinsam auf der Bühne entwickeln.

