Two Ages: Young

Ended

Two Ages: Young

Sep 10 – Nov 10, 2019

Tom Anholt, Volo Beza, Kamilla Bischof, Werner Büttner, Amoako Boafo, Emmanuel Bornstein, Peppi Bottrop, Jenny Brosinski, Walter Dahn, Jirí Georg Dokupil, Andrej Dubravsky, Rainer Fetting, Georg Herold, Leiko Ikemura, Aneta Kajzer, Melike Kara, Martin Kippenberger, Bernd Koberling, Jake Madel, Helmut Middendorf, Robert Muntean, Albert Oehlen, Sophie Reinhold, Stefan Reiterer, Markus Saile, Anna Schachinger, Hubert Schmalix, Andreas Schulze, Thomas Schütte, Erik Swars, Rosemarie Trockel, Nazim Ünal Yilmaz, Antony Valerian, Jan Zöller, Sahar Zukerman

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Crone Side presents Two Ages: Young which takes place in our project space.

The exhibition addresses the theme of young art in a very special way: 25 paintings by artists who were young in the early 1980s will be juxtaposed with 25 works by young painters of today.

The confrontation of young painting of the past with that of today will create an exciting context for a visual dialogue, raising a variety of questions: the genre, the medium, the means, and the age of the artists are alike—but what about the motifs, the narratives, the approach, the gesture, the form, and the content of the paintings? How do the works differ from each other? What has changed? What has remained the same? What does the imagery then and now tell us about the times, the people, the society, the art, the world?

Undeniable is that, at the beginning of the 1980s, a group of young painters came together—as a closed or at least associated group—and created a new style or even a new era of painting characterized by mostly figurative, concrete, highly gestural, and vehement mark-making under the label “Junge Wilde”. Is it possible to imagine something similarly cohesive today? Would it be noticeable? Is it even necessary? And does New Fauve painting still—or once again—influence a new generation of young painters?

The young artists of the past represented in the show are now mostly major players of the contemporary art scene: Werner Büttner, Walter Dahn, Jiří Georg Dokupil, Rainer Fetting, Georg Herold, Leiko Ikemura, Martin Kippenberger, Helmut Middendorf, Albert Oehlen, Hubert Schmalix, Andreas Schulze, Thomas Schütte, Rosemarie Trockel and others.

Among the emerging artists from today whose work will be on view are: Tom Anholt, Volo Beza, Kamilla Bischof, Amoako Boafo, Emmanuel Bornstein, Peppi Bottrop, Jenny Brosinski, Andrej Dubravsky, Aneta Kajzer, Melike Kara, Jake Madel, Robert Muntean, Sophie Reinhold, Stefan Reiterer, Markus Saile, Anna Schachinger, Erik Swars, Nazim Ünal Yilmaz, Antony Valerian, Jan Zöller, Sahar Zukerman.

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Wir möchten Sie sehr herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „Zwei Alter: Jung“ einladen. Sie findet anläßlich der Art Week Berlin in unserem Projektraum Crone Side auf dem Tempelhofer Damm 2, 12101 Berlin statt, der sich in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Flughafen Tempelhof und der ArtBerlin befindet.

„Zwei Alter: Jung“ widmet sich dem Thema „Junge Malerei“ auf besondere Weise: Auf der einen Seite werden 25 Arbeiten gezeigt, die von jungen KünstlerInnen Anfang der 1980er gemalt wurden. Auf der anderen Seite 25 Arbeiten, die heute, in den letzten ein, zwei Jahren, von jungen MalerInnen geschaffen wurden.

Die Gegenüberstellung von junger Malerei aus den 1980er Jahren und junger Malerei von heute soll einen visuellen Dialog entstehen lassen. Sie wirft verschiedenste Fragen auf: Das Genre, die Technik, die Mittel, das Alter der KünstlerInnen sind gleich - aber sind es auch die Motive, die Narrative, der Anspruch, die Gestik, die Form und der Inhalt der Bilder? Wodurch unterscheiden sich die Arbeiten? Was hat sich verändert? Was blieb gleich? Was erzählen uns die Bildwelten von damals und die Bildwelten von heute über die jeweilige Zeit, die Menschen, die Gesellschaft, die Kunst, die Welt?

Unbestreitbar hat sich Anfang der 1980er Jahre eine eigene, häufig als geschlossene oder zumindest zusammengehörige Gruppe von jungen MalerInnen gebildet, die eine neue Richtung oder gar eine neue Ära der Malerei prägten, meist figurativ und konkret, in jedem Fall aber stark gestisch und ungestüm, damals oft pauschal mit dem Etikett „Junge Wilde” versehen. Ist heute etwas ähnlich Verbindendes denkbar? Ist es spürbar? Braucht es soetwas überhaupt noch? Und beeinflußt die „junge wilde“ Malerei von damals heute noch - oder heute wieder - eine neue junge Malergeneration?

Zu den jungen Positionen aus den 1980er Jahren, die in der Ausstellung gezeigt werden, zählen unter anderem Werner Büttner, Walter Dahn, Jiří Georg Dokupil, Rainer Fetting, Georg Herold, Leiko Ikemura, Martin Kippenberger, Helmut Middendorf, Albert Oehlen, Hubert Schmalix, Andreas Schulze, Thomas Schütte, Rosemarie Trockel.

Die jungen MalerInnen von heute, die in der Ausstellung vertreten sind und teilweise eigens Werke dafür geschaffen haben, sind u.a. Tom Anholt, Volo Beza, Kamilla Bischof, Amoako Boafo, Emmanuel Bornstein, Peppi Bottrop, Jenny Brosinski, Andrej Dubravsky, Aneta Kajzer, Melike Kara, Jake Madel, Robert Muntean, Sophie Reinhold, Stefan Reiterer, Markus Saile, Anna Schachinger, Erik Swars, Nazim Ünal Yilmaz, Antony Valerian, Jan Zöller, Sahar Zukerman.